Archiv für Gegenöffentlichkeit

Vier Jahre roter Emscherbote

Veröffentlicht in Kultur, Politik mit den Tags , , am 19. April 2013 von Der rote Emscherbote

Der rote EmscherboteIm April 2009 erschienen die ersten Beiträge in diesem Blog. Seit nunmehr vier Jahren schreibe ich hier über linke Politik in Gelsenkirchen. Die Inhalte werden durch meine Interessen bestimmt und umfassen unter anderem die Themen Bildungspolitik, Mindestlohn, Friedenspolitik, Geschichts- und Erinnerungspolitik, Rechtsextremismus, Atompolitik, Parteien und Wahlen.

Namensvorbild für den roten Emscherboten ist “Der Emscherbote”, der als linksalternative “Stadtzeitung für Gelsenkirchen” zwischen 1977 und 1984 erschienen ist. Über den Entstehungshintergrund meines Blogs im Jahre 2009 und die Folgen ist hier mehr zu erfahren.

Mein eigener politischer Standpunkt, den ich hier vertrete, lässt sich ganz einfach erklären: Weder möchte ich den (Wieder-)Aufbau einer DDR 2.0, noch glaube ich daran, dass man sozialdemokratische Politik mit neoliberalen Mitteln machen kann. Und: Über zwei Jahrzehnte waren mir Die Grünen sehr sympathisch, bis sie glaubten, dass NATO-Bomber bei der Durchsetzung von Menschenrechten im Kosovo hilfreich sein würden …

Der allererste Beitrag in diesem Blog war ein Gastbeitrag und beschäftigte sich mit dem “Bauskandal Hans-Sachs-Haus”. Ein Artikel, der immer wieder und besonders um den 8. März Beachtung findet, ist “Brot und Rosen – Internationaler Frauentag” vom 7. Februar 2010. Er sorgte bereits am 8. März 2011 dafür, dass dieser Blog 272 Mal aufgerufen wurde (davon 170 Mal direkt dieser Artikel). Am 8. März 2012 wurde “Der rote Emscherbote” sogar 775 Mal aufgerufen (davon 663 direkt der Blog-Beitrag). 661 Mal wurde an diesem Tag dieser Blog über die Suchmaschine google gefunden. Mit insgesamt 1.970 Zugriffen hält dieser Artikel den ersten Platz in der Zugriffsstatistik.

In  vier Jahren “Der rote Emscherbote” sind insgesamt 354 Artikel in 13 Kategorien erschienen. Es wurden 707 Kommentare geschrieben und 314 Schlagwörter (“Tags”) vergeben. Bis gerade eben wurde 99.949 Mal auf diesen Blog zugegriffen.

Nachtrag: Inzwischen wurde über 100.000 Mal auf diesen Blog zugegriffen.

3 Jahre “Der rote Emscherbote”

Veröffentlicht in Kultur mit den Tags , , am 5. April 2012 von Der rote Emscherbote

Am 20. April 2012 wird dieser Blog drei Jahre alt. Die Zugriffszahlen haben inzwischen die 80.000er Grenze überschritten, das sind nach wie vor im Durchschnitt über 2.000 Zugriffe pro Monat.

Ein Artikel, der immer wieder Beachtung findet ist “Brot und Rosen – Internationaler Frauentag” vom 7. Februar 2010. Er sorgte bereits am 8. März 2011 dafür, dass dieser Blog 272 Mal aufgerufen wurde (davon 170 Mal direkt dieser Artikel). Am 8. März 2012 wurde “Der rote Emscherbote” sogar 775 Mal aufgerufen (davon 663 direkt der Blog-Beitrag). 661 Mal wurde an diesem Tag dieser Blog über die Suchmaschine google gefunden. Mit insgesamt 1550 Zugriffen hat dieser Artikel den ersten Platz in der Zugriffsstatistik erreicht.

Auf Platz 2 der am meisten aufgerufenen Artikel folgt “Holocaust-Gedenktag in Gelsenkirchen” mit 1.331 Zugriffen. Der  drittplatzierte Beitrag über die Deutsche Annington, “Schön, hier zu wohnen?”, wurde 771 Mal aufgerufen. Auf Platz 4 kommt “Sex sells” über ein Wahlplakat der Bündnisgrünen Kaarst mit 672 Zugriffen. “Die Linke Alternative tritt zur Kommunalwahl an!” auf Platz 5 wurde 627 Mal aufgerufen.

“Die Diskussion um ‘so genannte’ Stolpersteine in Gelsenkirchen 2005/06″ kommt mit 468 Aufrufen auf Platz 6, gefolgt von dem Beitrag “Du kommst jetzt sofort mit nach Hause!”, der mit 431 Zugriffen Platz 7 erreicht. Platz 8 belegt der Artikel “Gutachten zur Schulentwicklung online” mit 400 Aufrufen. Auf Platz 9 kommt “Der Ritterschlag”, insgesamt 366 wurde mein Rauswurf aus der Partei “Die Linke” aufgerufen. Platz 10 schließlich belegt der Bericht über den 1. Mai 2011 “Das ist das Mindeste!’ – 1. Mai 2011 in Gelsenkirchen” und wurde 350 aufgerufen.

Auch in diesem Jahr …

Veröffentlicht in Kultur mit den Tags , am 16. Dezember 2011 von Der rote Emscherbote

Wie zu jedem Jahreswechsel werden wir auch dieses Mal von allerlei Rückblicken in Presse und Fernsehen überschüttet. Auch der rote Emscherbote blickt ein wenig zurück. Da sich bei den 10 am meisten aufgerufenen Artikeln nichts wesentlich verändert hat, betrachten wir dieses Mal die Kommentatoren und die kommentierten Artikel.

Am häufigsten kommentiert wurden die folgenden Beiträge:
1. Koalitionspoker (II) 23 Kommentare
2. Der Ritterschlag 17 Kommentare
3. Die Diskussion um “so genannte” Stolpersteine in Gelsenkirchen 2005/06 16 Kommentare
4. Wer ist Oliver Jahn? 16 Kommentare
5. Neuer Ersatz-Kaiser gewählt 15 Kommentare
6. Sex sells 14 Kommentare
7. Die Linke Alternative tritt zur Kommunalwahl an (III) 13 Kommentare
8. AUF und davon … 12 Kommentare
9. Neues aus der Anstalt (VIII) 10 Kommentare
10. Niederlage für linke Politik in Gelsenkirchen 10 Kommentare

Am häufigsten kommentiert haben

1. Dennis 48 Kommentare
2. strohmeier 47 Kommentare
3. Michael 21 Kommentare
4. entdinglichung 18 Kommentare
5. Andreas Jordan 17 Kommentare

Und damit war’s das für dieses Jahr. Mehr roter Emscherbote gibt es erst wieder ab Januar 2012. Bis dahin …

“Sie lügen wie gedruckt – wir drucken wie sie lügen!”

Veröffentlicht in Politik mit den Tags , , am 5. August 2011 von Der rote Emscherbote

Am RundhöfchenMit diesem frechen Spruch wirbt die Tageszeitung “junge Welt” für sich. Doch sollten die Macher bedenken, dass Weglassen auch eine Form der Lüge ist.

Eigentlich freut man sich, wenn ein Thema aus der eigenen Stadt zu einem Artikel in einer überregionalen Tageszeitung wird. So freute ich mich auch zuerst, dass nach der Stolpersteinverlegung in Gelsenkirchen ein Bericht darüber nicht nur in der örtlichen WAZ, sondern auch in der Tageszeitung “junge Welt” erschien. Der Artikel “Für Oskar Behrendt” skizziert anlässlich der Stolpersteinverlegung dessen Leben und Ermordung durch die Nazis.

Doch auf den zweiten Blick irritierte mich schon, dass mit keinem einzigen Wort erwähnt wird, dass an diesem Tag insgesamt 18 Stolpersteine für ganz verschiedene Opfer der Nazis verlegt worden sind. Neben Oskar Behrendt noch für weitere ermordete Kommunisten, für ermordete Zeugen Jehovas und für ermordete Juden. Doch die anderen Ermordeten sind der “jungen Welt” nicht ein einziges Wort wert. Handelt es sich um schlechte Recherche, schlichtes Vergessen oder eine redaktionelle Kürzung? Ich weiß es nicht!

Dies ist das zweite Mal, dass die “junge Welt” sich mit ihrer Berichterstattung über Gelsenkirchen blamiert. Letztes Mal, anno 2009, hatte sie ein reichlich irrelevantes Interview mit dem damaligen Sprecher der Gelsenkirchener Linkspartei, Ralf Herrmann, gebracht. Jener Ralf Herrmann, der später, im Dezember 2010 unter Mitnahme seiner Mandate im Rat der Stadt und der Bezirksvertretung Mitte die Linke verlassen hat.

Liebe “junge Welt”: Wenn ihr schon in Gelsenkirchen nicht richtig recherchieren könnt, dann berichtet in Zukunft lieber nur noch über das, “was in anderen Teilen der Welt geschieht.” Das könnt ihr – hoffentlich – besser.

Zwei Jahre roter Emscherbote

Veröffentlicht in Kultur, Politik mit den Tags , , , , , am 20. April 2011 von Der rote Emscherbote

Seit nunmehr zwei Jahren blogge (mehr) ich hier über linke Politik in Gelsenkirchen. Die Inhalte werden durch meine Interessen bestimmt. So schreibe ich z.B. über Bildungspolitik, Mindestlohn, Friedenspolitik, Geschichts- und Erinnerungspolitik, Rechtsextremismus, Atompolitik, Parteien und Wahlen, sowie alles, was ich sonst noch für wichtig halte. Darüber darf – selbstverständlich – in den Kommentarfunktionen debattiert werden. Namensvorbild für den roten Emscherboten ist „Der Emscherbote“, die linksalternative Stadtzeitung für Gelsenkirchen, die zwischen 1977 und 1984 erschienen ist.

Mein eigener politischer Standpunkt lässt sich ganz einfach erklären: Weder möchte ich den (Wieder-)Aufbau einer DDR 2.0, noch glaube ich daran, dass man sozialdemokratische Politik mit neoliberalen Mitteln machen kann. Und: Über zwei Jahrzehnte waren mir Die Grünen sehr sympathisch, bis sie glaubten, dass NATO-Bomber bei der Durchsetzung von Menschenrechten im Kosovo hilfreich sein würden …

Die Entstehung dieses Blogs im April 2009 ist eng mit den Auseinandersetzungen im Gelsenkirchener Kreisverband der Partei “Die Linke” in den Jahren 2007 bis 2009 verbunden, mit Erfahrungen, die mich sehr ernüchtert haben (mehr), sowie mit der Gründung des kommunalen Wahlbündnisses „Die Linke Alternative“ im Februar 2009 als Antwort auf die Querelen (mehr). Inzwischen hat sich die Situation im Linke-Kreisverband glücklicherweise neu sortiert: Die vormals “Linke”-Ratsmitglieder haben die Partei verlassen und unter Mitnahme ihrer Mandate eine neue Ratsfraktion unter dem Allerweltsnamen Parteilose Wählergruppe Gelsenkirchen Bürger-Bündnis-Gelsenkirchen gegründet. Die übrig gebliebenen Linke-Mitglieder können den Scherbenhaufen zusammen kehren und einen Neuanfang im Kreisverband wagen …

In den zwei Jahren roter Emscherbote sind insgesamt 241 Beiträge erschienen, in 11 Rubriken, mit 235 Schlagworten versehen und mit 553 Kommentaren. Bis zum 19.04.2011 wurde 57.718 Mal auf den roten Emscherboten zugegriffen. Die meisten Aufrufe an jeweils einem Tag fanden am 14.03.2010 und am 05.09.2009 statt. In beiden Monaten waren auch die Zugriffszahlen deutlich höher als in den anderen Monaten, in denen sie bei über 2000 Zugriffen im Durchschnitt liegen. Für einen kleinen, lokalen, linken Blog ist das kein schlechtes Ergebnis.

Ein paar Veränderungen gab es bei den 10 am häufigsten aufgerufenen Beiträgen (Letzte Platzierung). Die aktuelle Rangliste sieht wie folgt aus:

1. Holocaust-Gedenktag in Gelsenkirchen (9.1.2010) 1248 Zugriffe
2. Brot und Rosen – Internationaler Frauentag (7.2.2010) 732 Zugriffe
3. Schön, hier zu wohnen? (15.10.2009) 617 Zugriffe
4. Sex sells (11.8.2009) 612 Zugriffe
5. Die Linke Alternative tritt zur Kommunalwahl an! (20.4.2009) 571 Zugriffe
6. Die Diskussion um “so genannte” Stolpersteine in Gelsenkirchen 2005/06 (12.2.2011) 425 Zugriffe
7. Der Ritterschlag (14.7.2009) 354 Zugriffe
8. Gutachten zur Schulentwicklung online (1.3.2010) 352 Zugriffe
9. Eindrücke vom 1. Mai 2010 (1.5.2010) 328 Zugriffe
10. “Du kommst jetzt sofort mit nach Hause!” (27.3.2010) 327 Zugriffe

Neu unter den ersten 10 und gleich auf Platz 2 gelandet ist der Beitrag “Brot und Rosen – Internationaler Frauentag” aus dem Jahre 2010 über den 8. März. Besonders viel Zuspruch erhielt er am 07.03.2011 mit genau 50 Zugriffen und am 08.03.2011 mit 170 Zugriffen.

“Schön hier zu wohnen?” über die Deutsche Annington hat den Beitrag “Sex sells” über ein Wahlplakat der Grünen überholt. “Sex sells” gilt also doch nicht immer. ;-)

Ebenfalls neu unter den ersten 10 sind die Beiträge “Die Diskussion um ‘so genannte’ Stolpersteine in Gelsenkirchen 2005/06″ aus diesem Jahr sowie aus dem Jahr 2010 “Gutachten zur Schulentwicklung online” und “Du kommst jetzt sofort mit nach Hause!”. Das Bemerkenswerte ist, dass der Beitrag über die Stolperstein-Diskussion in gut 2 Monaten 425 Mal aufgerufen worden ist. Der rote Emscherbote findet also auch 2011 noch interessierte Leser. Ein Grund zum weiterbloggen!

mehr

Ein Jahr “Der rote Emscherbote”

Veröffentlicht in Kultur mit den Tags , , , , am 20. April 2010 von Der rote Emscherbote

Heute vor einem Jahr gingen die ersten Beiträge in diesem Blog online. Als Mitglied der Linken Alternative, in der sich der politisch konstruktive Teil der Gelsenkirchener Linkspartei im Februar 2009 zusammengeschlossen hatte, schaue ich seitdem von links auf Gelsenkirchen, auf linke Themen sowie – immer seltener – auf die GE-LINKEN.

In Zahlen bedeutet das erste Jahr roter Emscherbote 149 Artikel, 326 Kommentare und 175 vergebene Schlagwörter. Vor 156 Spamkommentare wurde diese Seite geschützt, einige unmögliche Kommentare habe ich auch selbst gelöscht. Bis gerade eben wurde 28.887 Mal auf den roten Emscherboten zugegriffen. Die meisten Aufrufe an jeweils einem Tag fanden am 14.03.2010 und am 05.09.2009 statt. In beiden Monaten waren auch die Zugriffszahlen insgesamt deutlich höher als in den anderen Monaten, in denen sie bei über 2000 Zugriffen im Durchschnitt lagen.

Namensvorbild ist “Der Emscherbote”, die linksalternative Stadtzeitung für Gelsenkirchen, die zwischen 1977 und 1984 erschienen ist. Das oben verwendete und rot eingefärbte Wappen des Emscherboten schuf Harald Juch 1977. Die Grünen verwendeten es 1984 grün eingefärbt für ihr damaliges Kommunalwahlprogramm.

Kleine Presseschau (II)

Veröffentlicht in Politik mit den Tags , , , , am 27. August 2009 von Der rote Emscherbote

WAZ 27.8.2009aWährend die junge Welt den Sprecher der GE-LINKEN zu einem Thema interviewte, das (fast) jeden Bezug zu Gelsenkirchen und zur Kommunalpolitik vermissen ließ, hat die taz besser recherchiert und über die Probleme der DIE LINKE vor den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen geschrieben.

Über Gelsenkirchen stellte man dort ebenso sachlich wie knapp fest: In Gelsenkirchen führten die parteiinternen Streitereien zur Abspaltung der bisherigen Ratsgruppe sowie früherer PDSler, die nun als „Die Linke Alternative“ gegen die Linkspartei kandieren.

Freundlich (oder war es nur ein layout-technischer Zufall) ging auch die lokale WAZ heute mit unserer Ankündigung für unser samstägliches Blues- und Rockkonzert im Stadtgarten um: Die Ankündigung wurde direkt neben dem Artikel über die Erstwähler platziert.

Nicht so freundlich geht Dennis im Grünen Gelsenkirchen mit unseren Plakaten ins Gericht. Ich bin zwar anderer Meinung als er, auch in Bezug auf Grüne Plakate, aber unterhaltsam ist Dennis Bartel (ExWASG, ExPDS, ExDIELINKE?, jetzt Bündnis 90/Die Grünen) eigentlich immer. Auch wenn es die FDP und Bernd Matzkowski schon mal stört.

zurückliegender Artikel

Der Emscherbote – Stadtzeitung für Gelsenkirchen

Veröffentlicht in Kultur mit den Tags , , am 30. April 2009 von Der rote Emscherbote

stadtwappen-1977-emscherbote-logo-rotDer Emscherbote war ursprünglich die Vereinszeitung eines Taubenzüchtervereins in Gelsenkirchen-Erle. In den Jahren zwischen 1977 und 1984 war er der Titel einer linksalternativen Stadtzeitung, die, ähnlich wie die tageszeitung taz bundesweit, in Gelsenkirchen eine Gegenöffentlichkeit zum Einheitsbrei von WAZ & Co. herzustellen versuchte.

Im Dezember 1977 stellte sich der Emscherbote mit diesen einleitenden Worten vor: “Wer hat sich noch nicht darüber geärgert, im lokalen Teil der WAZ oder der Ruhrnachrichten eine halbseitige Geschichte über das 50jährige Jubiläum einer bekannten Gelsenkirchener Baufirma zu lesen und zu erfahren, wie schwer und hart der Besitzer hat arbeiten müssen. Es wird erschütternd dargestellt, wie schwer es der Besitzer während der Kriegsjahre mit seinem Personal un mit dem Umsatz seiner Produkte hatte, bis er zu dem gekommen, was er heute ist: ein gestandener Mann mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von über 250.000,-. Nebeneinnahmen nicht mitgerechnet. Nur die Person des Besitzers interessiert, nicht die Schwierigkeiten und Probleme der Arbeiter und Angestellten. Kein Wort über Arbeitsunfälle, kein Wort über Mehrarbeit und Samstagsschichten, über Arbeitshetze und Rationalisierungen. Die Folgen, die daraus erwachsen sind – Krankheit und chronische Gebrechen – werden natürlich nicht erwähnt, man liest nur nichtssagende Zahlen in der Renten- und Firmenstatistik.”

Die bekannteste und langlebigste Alternativzeitung erschien wohl in München (“Das Blatt”), Stadtzeitungen erschienen damals aber auch in anderen Ruhrgebietsstädten, so in Essen der “Klartext, in Bochum das “Bochumer Volksblatt” und der “vorort” in Herne und Wanne-Eickel.

Wie in den “Gelsenkirchener Geschichten” nachzulesen ist, stammt das für den Emscheboten abgewandelte Wappen der Stadt Gelsenkirchen von Harald Juch, der damals als Szenezeichner in Essen auch das Logo der Essener Stadtzeitung “Klartext” entworfen hatte. 1984 übernahmen die Gelsenkirchener Grünen das Logo des eingestellten Emscherboten für ihr Kommunalwahlprogramm. Für diesen Artikel habe ich das Wappen rot eingefärbt.

Weiterführende Links

http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=974
(abgefragt 30.4.2009)

http://www.haraldjuch.de/

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.